Termine des Landesnetzwerks

#wirmachendas


31.10.2019

- FÜR TEILNAHME BITTE TICKET BUCHEN -

Open Space - Du bestimmst die Inhalte und das Progamm mit!

Zusammen wollen wir eure Bedürfnisse an eine queerer Jugendarbeit erarbeiten.

 

Darum geht´ s:

Durch die Neuaufstellung der Tätigkeit des Modellprojektes Queere Jugend Niedersachsen (www.queerejugend.de) ab 2020 wollen wir queere Jugendlichen zwischen 14 - 27 Jahren unmittelbar und selbstständig beteiligen. Deine Bedürfnisse und Anliegen sollen gesammelt werden, um so den Abbau von Diskriminierungen und Barrieren in der freien, öffentlichen und verbandlichen Jugendarbeit voranzubringen.Dafür haben wir bewusst das Veranstaltungsformat Open Space gewählt. Bei diesem Veranstaltungsformat gibt es keine feste Tagesordnung und kein festes Programm, sondern du legst die Themen mit fest.

 

Wie läuft es ab?

Zu Beginn der Konferenz beteiligen sich alle Teilnehmenden an der Gestaltung eines Arbeits- und Zeitplans und jeder stellt seine Ideen, Anliegen und Wünsche im Plenum vor. Daraus werden einzelne Themen abgeleitet und Arbeitsgruppen dazu gebildet.

 

Erarbeitung einzelner Projekte in Arbeitsgruppen

In den einzelnen Gruppen werden die jeweiligen Projekte erarbeitet. Jeder Teilnehmende kann sich nach persönlichen Interesse oder Fachgebiet einer Gruppe anschließen. Auch der Wechsel zwischen den Gruppen während der Arbeitsphase ist möglich und sogar erwünscht. Jeder Teilnehmende bleibt nur solange bei einer Gruppe, wie er etwas dazu beitragen kann. Ansonsten gilt das "Gesetz der zwei Füße", das Gehen und Kommen nach eigenem Ermessen. Daraus ergibt sich, dass manche Teilnehmende "hummeln", also von einer Gruppe zur anderen wandern und dadurch zur Vernetzung der einzelnen Gruppen beitragen. Andere Teilnehmende bleiben länger bei einer Gruppe und bilden den Kern.

 

Vorstellung der Ergebnisse und gemeinsame Umsetzung

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden am Schluss gesammelt, allen Teilnehmenden vorgestellt und diskutiert. Anschließend folgt die Umsetzung der Ergebnisse, entweder – soweit möglich – schon bei der Konferenz oder im Anschluss.Die Ergebnisse werden nach der Veranstaltung ausgewertet und bilden die Grundlage der Arbeit des Landesnetzwerks Queere Jugend Niedersachsen ab 2020.

 

Wer kann teilnehmen?

- queere Jugendliche zwischen 14-27 Jahren

- Erwachsene, die queere Jugendgruppen anleiten

- Erwachsene, die in der offenen Jugendarbeit tätig sind

-thematisch Interessierte Jugendliche zwischen 14-27

 

Fahrtkostenerstattung

Wir übernehmen Fahrtkosten bis max. 60 Euro, gegen dein Zukunftsticket erhältst du am Empfang auf Wunsch ein Fahrtkostenerstattungsformular.
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.

Parkplätze sind vor dem JAM nur sehr eingeschränkt vorhanden, daher empfehlen wir bei Anreise mit PKW, hinter dem Hallenbad "Emsbad" kostenlos zu parken. Im Navi "Nagelshof" eingeben.


15.11.19 - 17.11.19

Ein Wochenende speziell für Jugendgruppenleiter*innen und Leute, die sich ehrenamtlich für sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen engagieren.

 

Wer sich für eine Jugendgruppe engagiert, merkt schnell: Dazu gehört mehr als nur guter Wille. Es gibt Konflikte. Teilnehmer*innen haben Beratungsbedarf. Die Jugendgruppenzeit soll abwechslungsreich sein. Wir stellen hohe Anforderungen an uns. Fragen über Fragen und viele Herausforderungen und doch fehlt oft die Zeit, sich alles erst einmal anzulesen und auszuprobieren, bevor es ernst wird.

 

Daher haben wir dieses Wochenende für Euch geschaffen. Dabei steht die Vernetzung und der intensive Austausch mit anderen Jugendgruppenleiter*innen und Ehrenamtlichen im Vordergrund. Im Rahmen kollegialer Fallberatung könnt Ihr über die Probleme sprechen, die in Euren Gruppen aufgetreten sind. Gemeinsam überlegt Ihr, wie Ihr Eure Gruppen weiterentwickeln könnt, vergleicht, was gut und was weniger gut funktioniert hat und findet Lösungen, wie sich Hürden meistern lassen. Auch über unsere eigene Rolle als Gruppenleitungen und ehrenamtlich Engagierte wollen wir uns austauschen.

 

Zum Abschluss des Wochenendes werden wir uns die druckfrischen Broschüren des QJN anschauen und uns überlegen, wie wir die neuen Qualitätsstandards in unserer Arbeit umsetzen können.

Da wir miteinander und voneinander lernen wollen, bringt bitte Spiele und Methoden, die ihr gerne in Eurer Jugendgruppe nutzt, mit.

 

Das Ziel dieses Seminars ist es, Euch für Euer Engagement zu stärken, Euch mit Euren Fragen nicht alleine zu lassen und gemeinsam daran zu arbeiten, dass queere Jugendliche in Niedersachsen, keine Angst mehr haben, sie selbst zu sein.

 

In Kooperation mit QNN e.V. und Land LuST e.V.

 

#Jugend im Waldschlösschen



Termine der Akademie Waldschlösschen

#JugendimWaldschlösschen


04.10.2019  — 06.10.2019

- eine Veranstaltung für junge Leute zwischen 16 und 30 Jahren -

Viele kennen das Gefühl: Kurz die Zeitung aufgeschlagen oder Social Media aufgerufen und schon springen einer*m haarsträubende Formulierungen und Aussagen über die eigene Identität oder Lebensrealität entgegen. Im besten Fall nur irritierend und amüsierend, häufig schlichtweg verletzend und ausgrenzend.

Doch wie geht das eigentlich – einen Text diskriminierungsfrei zu schreiben?

 

In diesem Workshop gehen wir der Frage nach, welche Bedeutung diskriminierungssensible, ausgrenzungsfreie und wertschätzende Sprache hat. Zudem werden wir uns insbesondere in exemplarischen Übungen mit den praktischen Aspekten diskriminierungsfreien Schreibens beschäftigen. Was muss ich evtl. schon bei der Recherche beachten, welche Formulierungen und Schreibweisen kann ich verwenden, welche besser nicht? Und wie schaffe ich es, dass mein Text dabei gut verständlich ist und schön klingt?

 

Dieser Workshop richtet sich an alle, die schreiben: Sei es privat – auf einem Blog, für die Schüler*innen-Zeitung, an dem nächsten Roman, nur für sich alleine – oder für den eigenen Verein – Pressemitteilungen, Veranstaltungsankündigungen, Berichte, Social Media Beiträge. Gemeinsam lernen wir, möglichst diskriminierungsfrei zu schreiben.


18.10.2019  — 20.10.2019

Das Coming-out ist ein sehr persönlicher Prozess. Immer wieder müssen wir uns entscheiden, wann und in welchem Lebensbereich wir uns outen und in welchen Situationen wir lieber unsichtbar bleiben. Ein Coming-out ist trotz vielfacher Akzeptanz häufig immer noch etwas Besonderes, gerade in den Übergängen von der Schule in die Ausbildung oder ins Studium und von da aus weiter in den Beruf.

 

Wir stellen uns die Fragen: Was spricht für ein Coming-out im Job? Was spricht dagegen? Wie wichtig ist es mir, als gesamte Person mit meiner Identität im Beruf sichtbar zu werden? Wie treffe ich diese Entscheidung? Und: Wie wichtig ist es, Verbündete zu finden und Unterstützungsstrukturen in der Ausbildung, in der Hochschule oder in der Firma/Institution aufzubauen?

 

Zu diesem Workshop sind alle Menschen eingeladen, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzen möchten. In einem Gruppenprozess werden wir diesen Fragen gemeinsam nachgehen und Strategien mit Hilfe unterschiedlicher Methoden, u.a. dem Psychodrama spielerisch und in lockerer Atmosphäre exemplarisch erproben. Zudem werden konkrete Handlungsanregungen gegeben, wie sich Communities in der Berufswelt entwickeln können. 


28.11.2019  —01.12.2019

Die Tagung dient der Auseinandersetzung mit der spezifischen Situation von lesbischen, schwulen, bisexuellen, queeren, trans* und inter* Studierenden an den Hochschulen und fördert politisches und soziales Engagement zur Mitwirkung und Mitgestaltung in der Studierendenschaft.

 

Dabei stehen im Vordergrund:

- Erfahrungsaustausch zu hochschulpolitischer, sozialer und kultureller Arbeit

- Vernetzung von Kampagnen und Projekten zu Antidiskriminierungsarbeit, Coming-Out-Unterstützung und anderen hochschulrelevanten Themen

- Austausch über aktuelle Forschung im Bereich der Queer und Gender Studies zur Förderung wissenschaftlicher Arbeit an den Hochschulen

- Umsetzung gemeinsam entwickelter Positionen in Hochschulpolitik und hochschulinterne Öffentlichkeitsarbeit

- Vermittlung von Persönlichkeits-, Kommunikations- und Organisations-Kompetenz in der Gremien-, sozialen und kulturellen Arbeit

 

Die Tagungen sind offen für alle Studierenden von Hochschulen und Fachhochschulen (Immatrikulationsnachweis erforderlich).


Kontakt

Das Landesnetzwerk QJN ist ein Projekt des Vereins LAND LuST e.V.

 

LAND LuST E. V.

Kim Ole Andersen

Droste-Hülshoff-Str. 11

49716 Meppen

 

Telefon: 0162 188 1100

E-Mail: info@queerejugend.de

Gefördert aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung