Über uns

Vernetzung soll den Kompetenz- und Erfahrungsaustausch zwischen den LSBTIQ*-Jugendgruppen und den pädagogischen sowie ehrenamtlichen Aktiven fördern

Das Landesnetzwerk Queere Jugend Niedersachsen bietet bestehenden LSBTIQ*-Jugendgruppen in Niedersachsen Unterstützung, Vernetzung und Qualifizierung an, es berät auch bei der Planung von Neugründungen.

Grundsätzlich orientiert sich das Landesnetzwerk Queere Jugend Niedersachsen an den individuellen Bedarfen der queeren Jugendgruppen und geht flexibel auf die jeweiligen Themen und Probleme ein. Partizipation und Mitbestimmung sind in der Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Jugendgruppen handlungsleitend.

Im März 2017 wurde das Projekt Landesnetzwerk Queere Jugend Niedersachsen in Trägerschaft des LAND LuST e.V. gegründet.

Das Landesnetzwerk kooperiert mit dem Queeren Netzwerk Niedersachsen (QNN) und dem Landesjugendring Niedersachsen sowie dem Verein Niedersächsischer Bildungungsinitiativen (VNB) und der Stiftung Akademie Waldschlösschen.

Kontakt

Rebecca Herzberg,

LSBTIQ*-Jugendbildungsreferentin

r.herzberg@queerejugend.de

Kim Ole Andersen,

Landesnetzwerk-Koordinator

k.o.andersen@queerejugend.de

Dominik Ruder,

Medienbeauftragter

d.ruder@queerejugend.de

Jessica Knelsen,

Jugendgruppenkoordinatorin

j.knelsen@queerejugend.de


Unsere Ziele und Aufgaben

Schaffung von Treffpunkten für LSBTIQ*-Jugendliche mit pädagogischer Begleitung in Niedersachsen

Entwicklung von Qualitätsstandards für LSBTIQ*-Jugendgruppen

Verknüpfung der LSBTIQ*-Jugendgruppen mit der kommunalen Jugendarbeit

Zusammenarbeit in einem landesweiten Netzwerk und das Anstreben der Gründung eines Landesverbands der LSBTIQ*-Jugendgruppen


In den Gruppen wird angestrebt, die Orientierung in der eigenen psychosexuellen Entwicklung durch Aufklärung und themenspezifische Angebote zu unterstützen (u.a. Präventionsarbeit)

Durch die Erfahrung und Verarbeitung von eigener Differenz zu kritischem Denken und Handeln zu erziehen und so zur Lösung innerfamiliärer Spannungen bzgl. LSBTIQ*-Themen zu befähigen


Queere Jugendliche...

... wachsen in einer heteronormativ geprägten Gesellschaft auf und sind ständigen Diskriminierungen oder Ausgrenzungen ausgeliefert. Zusätzlich haben LSBTIQ*-Jugendliche in der Pubertät keine Vorbilder, an denen sie sich orientieren können. Dadurch entsteht eine doppelte Belastung und somit ein erhöhter Bedarf an Aufklärung und Information.

Die heteronormativ geprägte Gesellschaft lebt Jugendlichen heutzutage vor, wie Männer und Frauen zu sein haben. Auch das lang gelebte binäre System (weiblich oder männlich) kann in der heutigen Gesellschaft nicht mehr funktionieren.

Sie haben oftmals ein stark stereotypes Bild von LSBTIQ*-Jugendlichen verinnerlicht und glauben, sie könnten es jemandem ansehen bzw. es könnte ihnen anzusehen sein.

Selbst in der Politik war es lange nicht möglich für gleichgeschlechtliche Paare zu heiraten. Sie konnten nur eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen und fühlten sich somit als Menschen zweiter Klasse.

Aus Studien wird deutlich, dass viele der Jugendlichen nicht genügend aufgeklärt sind, wenn sie bemerken, dass sie sich möglicherweise dem LSBTIQ*-Spektrum zugehörig fühlen.

Es fehlt grundlegend an Informationen und die Gesellschaft muss sensibilisiert und offener werden, damit LSBTIQ*-Jugendliche nicht in Angst aufwachsen, sich für sich selbst schämen und Ihr-Sein verstecken.

24% der Jugendlichen nutzen eine Selbstbeschreibung, die sich nicht an einem heterosexuellen, binären System orientiert.

Deutsches Jugendinstitut „Coming-out – und dann...?!“, Claudia Krell, Kerstin Oldemeier, 2015


Kontakt

Das Landesnetzwerk QJN ist ein Projekt des Vereins LAND LuST e.V.

 

LAND LuST E. V.

Kim Ole Andersen

Droste-Hülshoff-Str. 11

49716 Meppen

 

Telefon: 0162 188 1100

E-Mail: info@queerejugend.de

Gefördert aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung